Das Bad dient längst nicht nur noch der reinen Körperhygiene. Die Zeiten der Holz- oder Zinkwannen sind längst Geschichte. An eigens dafür vorgesehenen Badetagen wurden damals die Bottiche mit heißem Wasser befüllt. Als Badezimmer musste meistens der Keller herhalten.Das heutige Standardbad verfügt zumindest über eine Duschkabine. In Bädern, die ein wenig geräumiger sind, ist oftmals sowohl eine Dusche als auch eine Badewanne vorhanden. Letztere kann auf recht einfache Art und Weise eine Doppelfunktion bekommen. Es bedarf lediglich eines Duschaufsatzes oder eines Vorhangs, und schon kann in jeder herkömmlichen Badewanne auch geduscht werden. Das Bad ist im Laufe der Jahre aber auch immer mehr zum Wellnessbereich geworden. Hier wird entspannt, relaxt oder auch gekurt. Wie lässt sich eine Grippe schon besser auskurieren, als mit einem heißen Bad? Auch Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich erfahren im heimischen Bad Linderung. Ein Duschkopf mit Massagestrahl bewirkt oft schon kleine Wunder. Wer es sich leisten kann und sich gerne mit ein wenig Luxus im Bad umgibt, liebäugelt vielleicht sogar mit einem Whirlpool. Doch auch die absoluten Nostalgiefans müssen auf ein Stück “gute alte Zeit“ nicht verzichten. In manch einem Bad findet sich heute die altbekannte freistehende Wanne auf Füßen wieder. Angesichts der vielen Gestaltungsmöglichkeiten ist das Bad heute schon fast ein Wohnraum. Ein schöner Ort der Entspannung ist es allemal.